Blasmusikkreisverband Freudenstadt e.V.

Über den Kreisverband

Überblick über den Blasmusikkreisverbandes Freudenstadt e.V.

Chronik des Blasmusikkreisverbandes Freudenstadt e.V.

Dass die Blas- und Volksmusik in unserem Kreis Freudenstadt eine sehr lange und erfolgreiche Tradition hat, wird durch die zahlreichen Ehrungen belegt, welche unseren Vereinen in der Vergangenheit durch die Bundes- und Landesregierung überreicht wurden. Dabei ist besonders die Pro-Musica-Plakette und die Conradin-Kreutzer-Tafel zu erwähnen.

Dagegen ist die Tradition unseres Kreisverbandes noch jung an Jahren, obwohl in unserem Verband nahezu alle Blasmusikvereine organisiert sind. Die Geschichte des Kreisverbandes beginnt eigentlich mit seinem Vorläufer in der Volksmusik, nämlich dem Bezirk Schwarzwald-Nord im Süddeutschen Volksmusikerbund, welcher bis zum Jahre 1975 bestand.

Während der NS- Zeit kam das Vereinleben größtenteils zum Erliegen.

Als im Jahr 1945 der unselige 2. Weltkrieg zu Ende war, fanden  nach Beendigung der Besatzungszeit  die ehemaligen Blasmusiker unserer ländlichen Vereine sehr schnell wieder zusammen und begannen dort, wo die erforderlichen Noten und Instrumente noch vorhanden waren, wieder zu musizieren. Vielen Vereinen und Stadtkapellen im Bezirk gingen die Instrumente und Noten durch Kriegswirren und Plünderungen verloren, und die Vereine taten sich schwer, sich neu zu organisieren. Auch von einer überregionalen Blasmusikorganisation war noch lange nicht die Rede.

Erst nach der Gründung des Süddeutschen Volksmusikerbundes im Jahre 1955 entstand auch in unserem Bereich der Bezirk Schwarzwald-Nord. Diesem Bezirk gehörten die Vereine aus dem Landkreis Freudenstadt, aus Teilen der Landkreise Horb und Calw und  dem früheren Oberamt Sulz an. Die Grenzen des Bezirks Schwarzwald-Nord waren in etwa deckungsgleich mit dem Sängergau Kniebis-Nagold, der bereits schon früher gegründet wurde.

Bei der Gründung des Süddeutschen Volksmusikerbundes wurden  in den Bezirk Schwarzwald-Nord    38 Musikvereine und 7 Stadtkapellen  aufgenommen, denen sich im Laufe der kommenden Jahre noch weitere 4 Musikvereine aus den Landkreisen Freudenstadt und Horb anschlossen. Den Bezirksvorsitz übernahm Herr Alfred Haug aus Calw, die musikalische Leitung wurde Herrn Musikdirektor Rometsch aus Nagold übertragen, für die Jugend zeichnete Herr Ernst Schwab aus Alpirsbach verantwortlich.

Da der Bezirk Schwarzwald-Nord insgesamt 3 politische Landkreise abdeckte, war es auch erforderlich, dass jeder Landkreis einen Kreisvorsitzenden wählte, welcher dann mit Sitz und Stimme dem Vorstand des Bezirks angehörte.

Eine eigene Finanzhoheit, wie sie heute unsere Kreisverbände haben, wurde den einzelnen Bezirken des Süddeutschen Volksmusikerbundes nicht zugestanden. Die Finanzmasse des Bezirkes war daher sehr gering und betrug im Jahre 1957 auf der Ausgabenseite 551,94 DM und auf der Einnahmenseite 635,52 DM. Entsprechend eingeschränkt waren auch die Aktivitäten des Bezirkes. So konnte der Bezirk für seine Musikvereine lediglich die Ehrungen im Auftrag des Süddeutschen Volksmusiker-
bundes und die jährliche Hauptversammlung durchführen sowie alle drei Jahre ein Bezirksmusikfest mit Wertungsspielen veranstalten. Darüber hinaus wurden in den 3 Landkreisen jeweils noch ein Kreismusikfest ohne Wertungsspiel durchgeführt.

Für die Förderung des Bläsernachwuchses waren so gut wie keine Finanzmittel vorhanden. Die Ausbildung der Jugendlichen oblag ausschließlich den Mitglieds- vereinen.  Da aber in den größeren Vereinen nach Kriegsende vornehmlich die sog. alten Militärmusiker saßen, welche mit der Ausbildung des Bläsernachwuchses nichts zu tun haben wollten, konnte von einer wirkungsvollen und erfolgreichen Jugendausbil- dung keine Rede sein. Auch die beiden später amtierenden Bezirksdirigenten Maier aus Altensteig und Krämer aus Freudenstadt  konnten in der Jugendausbildung keine nennenswerten Erfolge verbuchen.

Erst als im Jahre 1962 in Unterreichenbach ein völlig neuer Vorstand gewählt wurde, in dem Herr Brückner aus Wittershausen den Vorsitz und Musikdirektor Ketter aus Nagold die musikalische Leitung übernFritz Bosch, Vorsitzender 1974-1985 Gründungsmitglied, Ehrenvorsitzenderahm, begann langsam eine planmäßige Jugend-ausbildung  im Bezirk. So wurde erstmals 1962 ein ordentlicher Wochenlehrgang in Emmingen durchgeführt, wobei es sich aber zeigte, dass die vorhandenen Räumlich- keiten für diesen Zweck eigentlich zu klein sind. In der Folge wurden daher ein bis zwei Wochenlehrgänge in Hochdorf (Kreis Horb) durchgeführt. Dabei waren die jungen Musiker vorwiegend in Privatquartieren untergebracht, der Unterricht fand in der Mehrzweckhalle der Gemeinde  Hochdorf  statt. Die musikalische Leitung hatte MD Ketter, die organisatorische Ausführung erledigte der Bezirksgeschäftsführer Fritz Bosch aus Freudenstadt Die Unterstützung dieser Lehrgänge durch die Gemeinde Hochdorf und deren Bürger war beispielhaft und vorbildlich, ohne diese Unterstützung wären die Lehrgänge, die mit 60 - 80 Teilnehmern  ständig überbelegt waren, nicht durchführbar gewesen.

Auch der Bezirk Schwarzwald-Nord wurde unter der neuen Führung langsam aktiver. So wurde im Jahr
1964 zu Gunsten des Vereins für das geistig behinderte Kind im Kreis Horb ein Wohltätigkeitsmusikfest in Hochdorf veranstaltet. Der Landkreis Horb unterstützte diese Veranstaltung zweckgebunden mit einem Geldbetrag von 200 DM.
Weitere finanzielle Zuwendungen der Landkreise erhielt der Bezirk zu keiner Zeit.

Im Jahre 1965 führte der Bezirk in Salzstetten ein großes Jugendmusikertreffen durch, zu dem alle Jugendkapellen und -gruppen des Bezirks eingeladen waren und auch kamen. Darüber hinaus beteiligten sich mehrere aktive Kapellen an dieser Veranstal- tung, bei der in allen größeren Orten des Bezirkes Platzkonzerte stattfanden. Die Kapellen trafen sich anschließend zu einem Festumzug mit Massenkonzert in Salzstetten. Die Verpflegung der über 1.000 Jungmusiker übernahm die Bundeswehr- kaserne aus Nagold. Es gab Eintopf aus zwei in Salzstetten aufgebauten Feldküchen.

Im Oktober 1965 trafen sich alle Vereinsvorsitzenden des Bezirkes zu einer ausserordentlichen Hauptversammlung in der Festhalle in Hochdorf.  Einziger Tagesordnungspunkt war die Frage, ob der Bezirk Schwarzwald-Nord in Hochdorf eine eigene Ausbildungsstätte bauen soll. Für dieses Vorhaben wurde den Herren Brückner und Bosch von Bürgermeister Wurster aus Hochdorf in Vorgesprächen dem Bezirk jede denkbare Unterstützung zugesagt. Die Hauptversammlung stimmte dem Vorhaben des Bezirksvorstandes einstimmig zu.

Es war der Präsident des Deutschen Volksmusikerbundes, Herr Bürgermeister Weber aus Gosheim, der das Vorhaben zu verhindern wusste, da der Volksmusikerbund zur gleichen Zeit in Kürnbach / Baden eine neue Ausbildungsstätte für den gesamten Deutschen Volksmusikerbund einzurichten begann.

Der Wunsch nach einer eigenen Ausbildungsstätte war damit zwar vorläufig zurückgestellt, blieb aber unterschwellig immer gegenwärtig, da die Ausbildungsstätte in Kürnbach für unsere finanziellen Möglichkeiten zu weit entfernt und damit für unsere Jugendlehrgänge zu teuer war.

Mit der Auflösung des Deutschen Volksmusikerbundes und seiner Bezirke änderte sich auch das musikalische Leben in unserer Region grundlegend.

Der Bezirk wurde in zwei selbständige Kreisverbände mit eigener Finanzhoheit aufgeteilt, wobei sich die Vereine der Landkreise Freudenstadt und Horb zum Kreisverband Freudenstadt zusammen schlossen und die Vereine des Landkreises Calw den Kreisverband Calw gründeten.

Der Blasmusikkreisverband Freudenstadt hielt seine Gründungsversammlung am 16. März 1974 in Altheim mit Max Küfer, KV-Dirigent 1974-1991 gest. 04.07.95Vertretern aus 31 Vereinen. Durch die Auflage, dass sich die Verbands- grenzen mit den politischen Kreisgrenzen decken sollten, mussten jedoch zehn Vereine an den Kreisverband Rottweil abgegeben werden, wogegen nur sieben Neuzugänge aus den umliegenden Landkreisen verbucht werden konnten.

Den Vorsitz im Kreisverband Freudenstadt übernahm Herr Bosch aus Freudenstadt, Geschäftsführer wurde Herr Hans Maag aus Göttelfingen. Die musikalische Leitung wurde Herrn MD Max Küfer aus Isenburg übertragen und die Jugendarbeit übernahm zu einem späteren Zeitpunkt Herr MD Fosseler aus Freudenstadt.

 

Die erste Aufgabe des neu gewählten Vorstandes war die Aufstellung einer Verbandssatzung, die Eintragung in das Vereinsregister und die Beantragung der Gemeinnützigkeit. Alle drei Aufgaben wurden in kürzester Zeit erledigt.

Nach der Gründung erhielt der Verband in den folgenden Jahren eine nennenswerte finanzielle Unterstützung durch den Landkreis, welche zweckgebunden für die Förderung des Bläsernachwuchses verwendet werden musste.

Klaus Haizmann

In den ersten Jahren wurden die Lehrgänge in Jugendherbergen abgehalten, da andere Räumlichkeiten nicht zur Verfügung standen. An Stelle der früher üblichen Wochenlehrgänge wurden nun Wochenendlehrgänge, gezielt auf die Ausbildung am Instrument, abgehalten. Sie fanden bei den Vereinen und Jugendlichen großes Interesse. Für die Lehrgänge war überwiegend Kreisverbandsdirigent Küfer verantwortlich. Die Effizienz der Lehrgänge spiegelte sich in der Gründung mehrer neuer Jugendkapellen wieder.  So konnte sich der Kreisverband Freudenstadt am ersten landesweit ausgeschriebenen Jugendwettbewerb mit zehn Gruppen und Jugendkapellen beteiligen. In der Endrunde belegte die Jugendkapelle aus Freudenstadt den zweiten Platz.


Klaus Haizmann, 2. Vors. 1985-1988, 1. Vors. 1988-1997

Im Jahre 1980 wurde der lang gehegte Wunsch der Blasmusiker nach einer eigenen Ausbildungsstätte in die Tat Damaliger Landrad Gerhard Mauer bei der Einweihung der Musikschule in Grüntal.
umgesetzt.  Unter Federführung von Fritz Bosch wurden mit einem Aufwand von 54.000 DM in Eigenleistung zwei  Stockwerke der leerstehenden Schule in Grüntal für die Zwecke des Verbandes ausgebaut und eingerichtet. Seitdem dient die Schule nicht nur als Ausbildungsstätte, sondern auch als Versammlungs- und Tagungsort für  Kreisvorstand und Mitgliedsvereine. Diese Einrichtung wird aber auch von Musikgruppen und anderen Vereinen in und ausserhalb des Landkreises für Lehrgänge gerne und häufig genutzt. 

Am 16.05.1982 hatte der Kreisverband durch die Unterstützung des damaligen Landesmusikdirektors,  Herr Haase-Altendorf, das Landesblasorchester Baden- Württemberg zu Gast, welches in Horb ein ausgezeichnetes Konzert bot.

Am 16.11.1982 überreichte der Vorsitzende Fritz Bosch dem großen Freund und Förderer unserer Blasmusik, Herrn Landrat Gerhard Mauer, in Würdigung seiner Verdienste in der Jugendförderung die Ehrenmedaille in Gold.

Auf Einladung der MdB Frau Liesel Hartenstein durften unsere Jungmusiker im Jahre 1984 für 2 Tage in die Bundeshauptstadt Bonn fahren und dort  verschiedene Regierungszentren und Ministerien besuchen. Zum Abschluß gaben die jungen Musiker ein Platzkonzert vor der Landesvertretung Baden-Württemberg und wurden anschließend noch zu einem üppigen Essen eingeladen.

Nach eingehenden Beratungen in der Vorstandschaft und auf Grund politischer Vorgaben wurde in der Hans Maag, Geschäftsführer 1974-1985, 1. Vorsitzender 1985-1988, gest. 12.10.1988Hauptversammlung am 23.11.1985 in Obertalheim die Gründung der Bläserjugend des Kreisverbandes beschlossen. Zum 1. Vorsitzenden wurde Uwe Schäfer aus Untertalheim gewählt. Zu den Aufgaben dieser Jugendorgani- sation zählte vor allem die eigenverantwortliche Durchführung von Lehrgängen auf Verbandsebene sowie die Schulung und Weiterbildung von Jugendleitern und Jugend- dirigenten im fachlichen und überfachlichen Bereich. Seit der Hauptversammlung vom 15.11.2001 ist die Bläserjugend als Geschäftsbereich II in die Vorstandschaft des Kreisverbandes integriert, kann jedoch auf einen eigenen Haushalt zurückgreifen.
Unter der Schirmherrschaft des Landrates und mit finanzieller Unterstützung der Kreissparkasse Freudenstadt wurde im November 1985 ein Kompositionswettbewerb durchgeführt.  Aus vier Beiträgen wurde in der Festhalle in Dornstetten durch eine Jury und das anwesende sachkundige Publikum der "Kreismarsch Freudenstadt" gekürt. Komponist war Ewald Auch aus Nagold-Hochdorf.

Hans Maag, Geschäftsführer 1974-1985, 1. Vorsitzender 1985-1988, gest. 12.10.1988

 

Kreisverbandsjugendblasorchester beim Konzert im „Haus des Gastes“ im Jahr 1991 in Alpirsbach
Kreisverbandsjugendblasorchester beim Konzert im „Haus des Gastes“ im Jahr 1991 in Alpirsbach

Ein weiterer Höhepunkt der Verbandsgeschichte war die Gründung des Kreisverbandsjugendblasorchester (KJBO) des Verbandes im Jahre 1989.

Die Einwände in der Vorstandschaft und den Mitgliedsvereinen konnte der damalige Geschäftsführer Hans Dreher mit stichhaltigen Argumenten zerstreuen.

Nach Höhen und Tiefen in der Orchesterarbeit können wir heute auf ein KJBO stolz sein, das sich mit seinen Auftritten bei verschiedenen Anlässen einen guten Namen gemacht hat.

Erwähnenswert ist auch die CD, die unter der Leitung des damaligen Dirigenten Tobias Deuringer produziert wurde. Durchführbar war die Aufnahme nur durch das großzügige finanzielle Sponsoring von Prof. Artur Fischer, der ausserdem auch die Produktion in den Räumlichkeiten der Fischer-Werke in Tumlingen ermöglichte.

Im Jahre 2000 war der Kreisverband Ausrichter der Landesversammlung. Delegierte aus 22 Kreisverbänden trafen sich in Alpirsbach und bewältigten ein umfangreiches Sitzungsprogramm. Die Betreuung der Gäste erfolgte durch den Musikverein Rötenbach.

Im Herbst 2004 konnte das KJBO auf Einladung von MdB Hans-Joachim Fuchtel eine zehntägige Konzertreise nach Chile unternehmen. Ebenso in Erinnerung bleibt die Teilnahme am Wettbewerb für Auswahlorchester in Trossingen im Herbst 2006 unter dem neuen Dirigenten Rainer Schwab.

Im Jahr 2008 wurden mit einem großen Konzert in Baiersbronn das 25jährige Bestehen der Bläserjugend und das 20jährige Bestehen des KJBO gefeiert. Zu diesem Zwecke wurde ein Orchester gebildet, das sich aus KJBO-Musikern der Jahre 1989-1999 zusammensetzte. Die Leitung dieses Orchesters übernahm der erste KJBO-Dirigent MD Tobias Deuringer. Beim Jahreskonzert des KJBO in Salzstetten im Jahr 2011wurde Landrat Peter Dombrowski durch den Vorsitzenden Hans Dreher mit der Fördermedaille in Gold ausgezeichnet.


Zu Beginn des Jahres 2012 wurde Michael Zeh aus Tamm (Kreis Ludwigsburg) als neuer musikalischer Leiter des KJBO verpflichtet. Auch in der Jugendausbildung gab es eine Neuerung. Der seit dem Jahr 1994 gültige D1-Theorieleitfaden wurde durch die Mannheimer Bläserschule ersetzt. Die Einführung der neuen D2- und D3-Theoriebücher erfolgte in 2013 bzw. 2014.

In der Ausbildungsstätte in Grüntal wurden umfangreiche Renovierungsmaßnahmen durchgeführt, die im Frühjahr 2013 zum Abschluss gebracht werden konnten. U.a. wurde die Küche vergrößert und die sanitären Anlagen im 1. Stock wurden komplett erneuert. So konnten im Herbst 2013 nach vielen Jahren wieder mehrtägige D-Lehrgänge in Grüntal durchgeführt werden.

Bei der Hauptversammlung am 23.02.2013 wurden die bisherigen Geschäftsbereiche Musik und Bläserjugend zu einem Geschäftsbereich Bläserjugend/Musik unter Führung des Kreisverbandsjugendleiters zusammengefasst. In dieser Versammlung wurden unter großem Beifall verdiente langjährige Funktionäre zu Ehrenmitgliedern ernannt; im Einzelnen sind dies: Rudolf Gaiser, Klaus Haizmann, Helmut Hauser, Christian Krötz und Nikolaus Welle.  Ebenfalls konnten Mitglieder der bestehenden Vorstandschaft durch den Geschäftsführer des BVBW, Herrn Breimaier geehrt werden, und zwar Alexander Fischer und Stephanie Klumpp (beide Ehrenmedaille in Bronze für 10 Jahre), Maik Finkbeiner (Ehrenmedaille in Silber für 15 Jahre), Wolfgang Rebmann (Ehrenmedaille in Gold mit Diamant für 25 Jahre), Tobias Deuringer, Peter Schäfer und Hans Dreher (alle Ehrenmedaille in Gold mit Diamant für 30 Jahre). Zum zweiten Mal in seiner Geschichte war der Blasmusikkreisverband Freudenstadt Ausrichter der Landesversammlung, die unter tatkräftiger Mithilfe der Musikvereine Empfingen und Wiesenstetten durchgeführt wurde.

Ein großes Highlight im Jahr 2013 war eine einwöchige Konzertreise des KJBO in den polnischen Partnerlandkreis Tomaszowski. Das KJBO gab dort mehrere Konzerte an verschiedenen Orten und unternahm mehrere Ausflüge um Land und Leute kennenzulernen. Ein großer Dank gilt hierbei dem Landkreis Freudenstadt für dem Landkreis Tomaszowski für die Organisation und Finanzierung dieser Konzertreise.

In diesem Zusammenhang müssen weitere Sponsoren und Gönner genannt werden, ohne deren Unterstützung eine erfolgreiche Arbeit des Kreisverbandes nicht möglich wäre. Seit Jahren wird der Verband durch das Landratsamt Freudenstadt mit jährlichen Zuschüssen und Projektförderungen  unterstützt. So wurde z.B. das Schlagwerk des KJBO und Teile der Orchesterbekleidung  auf Antrag finanziert  und die Orchesterarbeit dadurch wesentlich erleichtert.    Seit zwei Jahren veranstaltet die "Alpirsbacher Klosterbräu" in Zusammenarbeit mit dem Kreisverband das "Festival der Blasmusik" und trägt damit entscheidend dazu bei,  dass dem interessierten Publikum die Vielfalt der Blasmusik mit ihren unterschiedlichen Stilrichtungen näher gebracht werden kann.
Im Jahre 2000 war der Kreisverband Ausrichter der Landesversammlung. Delegierte aus 22 Kreisverbänden trafen sich in Alpirsbach und bewältigten ein umfangreiches Sitzungsprogramm. Die Betreuung der Gäste erfolgte durch den Musikverein Rötenbach.

Es ist mir ein Bedürfnis, allen Freunden und Gönnern unseres Verbandes für die Unterstützung und Treue zu danken. Hier sei besonders Herr Landrat i.R. Gerhard Mauer genannt, der für uns Blasmusiker immer ein offenes Ohr hatte und dem für seine Verdienste um die Blasmusik die Fördermedaille in Gold verliehen wurde. Auch sein Nachfolger im Amt, Herr Landrat Peter Dombrowsky, unterstützt uns wo es nur geht, war er doch schon als Bürgermeister von Alpirsbach eng mit der Blasmusik verbunden.

Ohne die Förderung des Bläsernachwuchses durch die Bezirksvereinigung der Volks- und Raiffeisenbanken wäre eine erfolgreiche Jugendarbeit durch Lehrgänge auf Kreisverbandsebene nicht möglich. Die Bezirksvereinigung unterstützt diese Arbeit seit Jahren und trägt damit entscheidend dazu bei, dass das Kulturgut Blasmusik an junge Menschen weiter gegeben werden kann. Mein ausdrücklicher Dank gilt den Damen und Herren im Bezirksvorstand, die diese großzügige Förderung ermöglicht haben.

Unsere Sponsoren haben erkannt,  dass die Musik gerade in unserem ländlichen Raum ein wichtiger Bestandteil unseres kulturellen Lebens ist und es verdient, gepflegt und gefördert zu werden.

Mit dem 27. Kreismusikfest feiert der Blasmusikkreisverband Freudenstadt in diesem Jahr sein 30 jähriges Bestehen. Ausrichter des Kreismusikfestes ist die Trachtenkapelle Eintracht Göttelfingen, die auf 175 Jahre Vereinsgeschichte zurückblicken kann und zu den besten Orchester des Kreisverbandes zählt.

Der Blasmusikkreisverband Freudenstadt besteht derzeit aus:

  • 39 Mitgliedsvereinen

  • 1 Kreisjugendblasorchester

  • 1363 Aktive über 18 Jahre

  • 907 Aktiven unter 18 Jahre

  • Sowie 4112 fördernde Mitglieder

Ehrenvorsitzender ist Fritz Bosch.

Die Chronik des Kreisverbandes
wurde erstellt im Januar 2004 von
Fritz Bosch und Hans Dreher

Das Festprogramm 2017

Hier können Sie sich das Festprogramm als PDF Datei herunter laden.

Kontaktieren Sie uns

Bund Deutscher Blasmusikverbände e.V.
Alois-Schnorr Str. 10
79219 Staufen
Telefon: 07633/92 31 3-0
E-Mail: fsj-presseservice@blasmusikverbaende.de
Web: http://www.blasmusikverbaende.de

Kontaktformular

Bitte rechnen Sie 7 plus 3.

Impressum

Landesmusikverband Baden-Württemberg e.V.
Fritz-Walter-Weg 19
70372 Stuttgart
Tel.: 07 11 / 310 29 96 oder 0711 / 46 36 81
Fax: 07 11 / 48 74 73

Telefonische Erreichbarkeit: Montag bis Freitag von 10:00-16:00 Uhr (sowie nach Vereinbarung)
E-Mail: info[at]landesmusikverband-bw.de 
Web: http://www.landesmusikverband-bw.de

Datenschutzhinweise
Information lesen